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Luftangriff vor 12 Monaten
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Afghanistan
Bundeswehr forderte Luftangriff an – Dutzende Tote
© ZEIT ONLINE, dpa, Reuters 4.9.2009 - 11:47 Uhr
Folgenschweres Gefecht der Bundeswehr: Als die Soldaten Luftunterstützung anforderten, kam es zur Katastrophe. Bei der Explosion zweier Laster kamen dutzende Menschen um
Die Bundeswehr wurde in der nordafghanischen Provinz Kundus nach eigenen Angaben erneut in schwere Gefechte mit der Taliban verwickelt. Auslöser der Kämpfe war die Entführung zweier Tanklastzüge. Nach Angaben der Bundeswehr hatten Aufständische gegen 1.50 Uhr Ortszeit in der Nähe von Kundus an einem vorgetäuschten Checkpoint zwei beladene Tanklastzüge in ihre Gewalt gebracht. Im Nachrichtensender BBC erklärte einer der Fahrer, die Taliban hätten zwei seiner Kollegen dabei geköpft.
Laut Bundeswehr hätten die Taliban den Treibstoff in den Unruhedistrikt Char Darah bringen und selbst nutzen wollen. Die Aufständischen seien dabei entdeckt und gegen 2.30 Uhr Ortszeit erfolgreich bekämpft worden.
Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr teilte mit, das deutsche Wiederaufbauteam (PRT) in Kundus hätten Luftunterstützung angefordert. Bei dem Angriff kam es offenbar zu den Explosionen der Tanker. Die Nato in Brüssel bestätigte, dass Luftangriffe geflogen wurden.
Nach wie vor geht die Bundeswehr von mehr als 50 getöteten Aufständischen aus. Am Morgen hatte die Bundeswehr mitgeteilt, dass keine Zivilisten und deutschen Soldaten verletzt worden seien. In einem Punkt äußerte sich der Sprecher des Einsatzführungskommandos in Berlin nun vorsichtiger: "Vermutlich hat es keine Unbeteiligten gegeben", sagte er. Um diese Frage zu klären, hätten die Schutztruppe Isaf und afghanische Stellen eine Untersuchungskommission eingerichtet.
Am Morgen hatte bereits der Gouverneur der Provinz, Mohammed Omar, von zivilen Opfern gesprochen. Er berichtete von 90 Toten, darunter seien lediglich 45 Taliban. Auch deren Kommandeur sei getötet worden. Auch laut Omar hätten die Taliban die Tanklaster entführt. Die Explosion habe sich in dem Moment ereignet, als die Aufständischen gerade dabei waren, Benzin an die Bevölkerung zu verteilen.
Auch die BBC berichtet, viele Dorfbewohner seien unter den Toten. Doch hätten diese zuvor versucht, Treibstoff aus den Tanklastern zu stehlen. Von Taliban, die den Treibstoff verteilt haben sollen, war nicht die Rede.
Ein Bewohner des Dorfes Hadschi Amanullah, in dem es zu dem Bombardement kam, sagte, die Taliban hätten den Treibstoff mit den Dorfbewohnern geteilt. "Sowohl Taliban als auch gewöhnliche Menschen brachten das Benzin nach Hause, als ein Kampfjet Bomben auf die Tanklastzüge warf." Ein Angehöriger der afghanischen Sicherheitskräfte, der ungenannt bleiben wollte, sprach von 200 Toten und Verwundeten. Er sagte, wegen der Taliban-Präsenz in dem Dorf könne es dauern, bis klar werde, wie viele der Opfer Aufständische und wie viele Zivilisten gewesen seien.
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Aw: Luftangriff vor 12 Monaten
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PS: nochwas neues aus der Zeitung:
PPS: Noch einen Artikel gefunden, der mmn genug über "zivile Opfer" aussagt:
Link
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Letzte Änderung: 09.09.2009 15:34 von pandora.
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten, 3 Wochen
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Endlich spricht auch die Bundeswehr ( besonderst ISAF ) mit den Terroristen in Afghanistan in der leider einzigen Sprache, die diese verstehen- Waffenüberlegenheit. Wer uns angreift verliert sein Leben, muss das Motto der Bundeswehr daher verstärkt lauten.
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten, 3 Wochen
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Vorsicht!
Die Russen sind vor einem Gegner abgezogen denn sie nie oft oder gar nicht gesehen haben.
Ich Stimme dir zu das nur mit der richtigen Antwort in Überlegenheit und Waffengewalt zu handeln sehr sicher das einzige Mittel sein könnte...
Schlagen wird man diesen Gegner nur wenn man diese Terroristen zwingt sich zu Bewegen und zur Zeit Bewegen wir uns nach ihren Regeln.
Du mußt genau so Stinken und Dreckig werden wie die dann wird man sehr gute Ergebnisse haben
nur wird man sich am schluss selber nicht mehr leiden können.
Glaub mir, das ist leider so.
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten, 3 Wochen
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Aber wenn wir immer nur kuschen, wird sich daran auch nichts ändern, das ist leider auch so. Es ist ja schon teilweise (meistens) ein Witz, wie sich die Bundeswehr unten verhält. Ich kann mich da zb an den Anschlag in Feyzabad mit dem Esel erinnern, nach dem die Familie, der der Esel gehört hat von der Bundeswehr noch eine Entschädigung bekommen hatte...
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten, 3 Wochen
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Da würde ich halt gerne mal Wissen wie die allgemeine Einstellung unter denn Soldaten so ist?
Besonders von dennen die sich jeden Tag der Gefahr aussetzen nicht zu wissen
ob sie denn Tag überhaupt Heil überstehen.
Der Stress muss Enorm sein und die Belastung nach der Rückkehr wenn man wieder zur Ruhe kommt ist alles andere als Lustig.
Wie gesagt als Soldat will ich nicht an einer Strassenkreuzung stehen und warten
bis mich einer Fragt willst du Heute sterben.
Das Kuschen sollte bald ein Ende nehmen weil warten ist Streßiger als Kämpfen.
Bekomm jedes mal einen Hass wenn ich von Anschlägen auf Bundeswehr was mit bekomme und schlagen wir mal zurück sind die Deutschen die Bösen was ja der Luftangriff bestätigt.
Aber wie würde es weitergehen von Aufbau keine Rede mehr also an der Zeit Dreckig und Stinkig zu werden und durch die Häuser ziehen und mal auch bei dem kleinsten Anlass an Unhöfligkeit die Sau mit Hörner rauslassen.
Ich Wünsch euch das ihr bald offener Handeln dürft.
wird nicht jeder die Meinung vertreten aber wer das macht Hoffe
ich nicht nur wegen dem Geld...sich der Gefahr Auszusetzen.
Glück ab
PS:
Will auf keinen Fall jemanden zu irgendwas Aufrufen!
nur so nebenbei bin kein Kriegstreiber ganz im Gegenteil...
Mir Geht es um denn Schutz der Männer und Frauen die für ihr Land in
dieser schwierigen Zeit ihr Leben auf´s Spiel setzen.
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Letzte Änderung: 21.11.2009 23:56 von Wildeshausen.
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Tiger Duck (Benutzer)
Foren-Obergefreiter
Beiträge: 38
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten, 2 Wochen
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Grade frisch in den Nachrichten zu hören:
"08:30 Uhr: Opfer des NATO-Luftangriffs in Afghanistan fordern Entschädigung
Der NATO-Luftangriff auf zwei Tanklaster in Afghanistan hat für die Bundesregierung möglicherweise finanzielle Folgen. Die Angehörigen der zivilen Opfer fordern laut einem Medienbericht eine Entschädigung. Die Einzelheiten.
Der NATO-Luftangriff Anfang September hatte die Bundeswehr unter Druck gesetzt. Um zu verhindern, dass die Taliban zwei entführte Tanklaster für Anschläge einsetzen, hatte ein Oberst der Bundeswehr die Bombardierung der Laster angefordert. Dabei wurden nach afghanischen Angaben mindestens 99 Menschen getötet, unter ihnen auch 30 Zivilisten.
Dafür fordern deren Angehörige nun eine eine Entschädigung. Ein Anwalt aus Bremen sagte dem Weser-Kurier, er habe zusammen mit drei Kollegen einen entsprechenden Brief an das Verteidigungsministerium geschickt, der auf 78 Vollmachten von Hinterbliebenen des Luftangriffs beruht. Die Anwälte hoffen auf eine außergerichtliche Einigung, wollen aber notfalls vor Gericht ziehen."
Quelle: http://www.einslive.de/nachrichten/einzelheiten/index.jsp?datum=#a_1
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Letzte Änderung: 21.11.2009 10:49 von Tiger Duck.
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Münster Hbf ab 10:57 IC 2310
Bremen Hbf ab12.28 Me81157
Scheeßel an 12:56
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25er (Benutzer)
Foren-Obergefreiter
Beiträge: 33
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten, 1 Woche
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Moin,
jetzt mal ganz im Ernst, weiß irgendjemand was in Afgh. Nachts um 0200h, in einer ländlichen Region los ist?
RICHTIG! Nichts
es ist dunkel wie im Bärenarsch und niemand ist draußen wenn er nicht muß.
Wenn es sich wirklich um ziviele Opfer handelt - was ja gar nicht so einfach zu beweisen ist, da ja die Aufständischen keine Uniformen tragen. Dann frage ich mich was sie um diese Uhrzeit vor ihrem Dorf wohl gemacht haben. Entweder die haben die Finger mit drin gehabt oder sie sind gezwungen worden zu helfen.
Auf jeden Fall eine sau blöde Idee in einem Kriegsgebiet Sprit klauen zu wollen. Hätten sie das einem anderen Aghani angetan, so wären sie einfach erschossen worden oder Schariekonform hätte man ihnen eine Hand abgehackt.
Gegen die BW zu klagen ist da schon sehr frech. Außerdem müßten sie ja dann zu den Amis gehen, schließlich haben die bombardiert.
Zwar auf deutsche Anfrage, trotzdem haben sie entschieden.
Mich wundert es eigentlich viel mehr daß sich Greenpeace noch nicht gemeldet hat. Schließlich wurden die Tanklastzüge in einem Flußbett bombardiert und es ist bestimmt Treibstoff ausgelaufen.
Wer nicht gegrillt werden will - soll egen zuhause bleiben.
25er
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten, 1 Woche
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Kollateralschäden! Ein scheinbar Notwendiges übel um ein Ziel zu Erreichen...
Sag Einfach es gibt Freibier und alle stehen auf der Straße um zwei in der Früh und bei denen
war es nicht ander´s nur das es Benzin gab.
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Letzte Änderung: 28.11.2009 18:23 von Wildeshausen.
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Aw: Luftangriff vor 9 Monaten
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Ich versteh das Geschrei sowieso nicht. Da unten ist Krieg....Ende. Hätte man nichts unternommen und die beiden LKW's wären unter Umständen als fahrende Bomben benutzt worden, deutsche Soldaten unter Umständen zu Tode gekommen, DANN wäre erst was los gewesen. 
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Chris
Fw.d.R.
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